Tenerife (Panorama + Gallery)

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Wie stell ich mir meine Traum-Residenz vor? Europäische Insel, durchschnittlich 25 grad, Pool mit ergonomischer Sitzecke, zwei Schlafzimmer, zwei Bäder und schöne Ferienhaus Möbel, teilt ihr in etwa so meine Meinung? Wenn man übertreiben dürfte: eine Bedienerin des Morgens kommt und geht erst, wenn Kueche, Wohnzimmer und Schlafzimmer wieder wie neu aussehen – das geht dann nicht mehr in einem Schloss, einer Megavilla, doch immer noch in einer grossen Holzhütte auf den Malediven oder den Seychellen. Da bräuchte man auch nicht den eigenen Pool, aus dem das nächtlich leuchtende grüne Scheinwerferlicht durch das Wasser sinnesberuhigend herausdringt und einen glauben liesse, man lebe in einer Oase. Fazit, trotz globaler Erderwärmung, wollen wir “warm”, hauptsache warm, denn nur in Berlin muss man ja bei fast sieben andauernden Wintermonaten von einem grossen, die Wärme haltenden Kachelofen sprechen, der es notwendig, würde aber fast jeder gerne durch Infinity-Pool und Badelatschen austauschen wollen.

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All diese Gedanken jetzt, weil ich aus irgendeinem unerklärlichen Grund Teneriffa so abfeiere, die Kanaren allgemein. Ist es die mich afrikanische anlachende Sonne, die ich noch aus Kapstadt in Erinnerung hatte? Ich denke drüber nach, mir eine Ferienwohnung nun auf einer der spanischen Inseln zu kaufen. Dafür gibt es viele gute Gründe. Ich kann mich zwar nicht wochenlang von Phat Thai ernähren, und ‘ne Bleibe in den Subtropen und Gefilden Thailands wäre meiner Abstammung nach logischer und auch vertrauter, der Familie einfach nahe. Vielleicht war es einfach die goettlich heitere Gelassenheit, die ich fühlte auf der Vulkansinsel, wenn man mit seinem Vertrautesten beisammen war, sich den Augen ablesend dieses Wohlgefühl widerspiegelte. Aber so ein Wohngskauf hat am Ende weniger mit Rationalität zu tun, eher vorrangig mit den Emotionen die man damit verbindet.

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Teneriffa hat all dass, was mir gute Laune bereitet, Freude erfüllte mich mit ein strömenden Zuversicht in allen Fasern des Köpers, aufschwingenden Freiheit, grenzenloser Leichte und Kraft …. vollkommen ZEN eben. Ein Lifestyle um noch bis in die 60 hinein an Gestalt und Angesicht nichts zu verlieren. #foreveryoung habe ich mir gedacht. Irgendwas ist da während meinen knappen 5 Tagen passiert ohne as ich danach gesucht habe, ein Moment warmer Geborgenheit, der mich davontrug. Zum Glück KEIN überfüllter Strand im April/Mai und Juni, Sonne scheint und versorgt mich mit knapp 29 Grad Celsius, ich lümmel auf meiner Couch in Papagayo Beach Club und knack mein grad gefangenes Lobsterbein auf ( #lobster #nomnomnom!).

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Die Zeit steht still. Ich denke an zu Hause, auch wenn zu Hause circa 3.654,56 km in Luftlinie entfernt liegt. Die Insel ist erstmal nicht so überlaufen wie manch andere Insel in Spanien, ausserdem knallt mir ich hier die Sonne Afrikas aufs Gesicht, was ich wohl oder übel (Sun Blocker 50! needed) geil finde. Die größte Wüste der Welt, liegt circa 300km entfernt, ein ganzes Jahr durchgehend heiss Leute, selbst noch im Winter liesst man eine 22 ab – und auch wenn es nicht die schönste Insel ist, die frische Seeluft in Kombination mit der mediterranen Kultur Spaniens, die Freunde wenn man sich halb nass, halb sandiert das lokale Essen einverleibt (Kartoffeln, Tomaten, Zwiebeln, Knoblauch etc), frisch gefangener Fisch, Lobster…. und: ich bin in 4 einhalb Stunden da, und das geht gerade noch klar für mich und meine langen Beine. Ich mache mir noch mal ein paar Gedanken. Ich fliege einfach noch mal hin.

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